Hohe Qualität
Menschen haben ein Recht auf gesunde Lebensmittel. Die Bio-Landwirtschaft verzichtet konsequent auf Gentechnik und den Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln sowie schnelllöslichen Düngemitteln und stellt damit eine sichere Basis für gesunde Lebensmittel dar.
 

Bio-Landwirtscht garantiert Gentechnik-freie Bio-Qualität
Der Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft entspricht nicht dem ganzheitlichen Verständnis der Biobäuerinnen und Biobauern. In der biologischen Landwirtschaft werden keine gentechnisch veränderten Organismen (GVO) eingesetzt, und auch keine Produkte, die aus oder mit Hilfe von GVO erzeugt wurden. Darüber hinaus werden in der Bio-Landwirtschaft Maßnahmen ergriffen, um Verunreinigungen von außen zu vermeiden. In Österreich sichert das österreichische Reinheitsgebot für Saatgut (Saatgut-Gentechnik-Verordnung) sauberes Saatgut als wichtigste Grundlage für Gentechnik-freie Produktion. Da in Österreich zusätzlich der Anbau von GVO verboten ist, gibt es auch keine Verunreinigungen durch Nachbarfelder: funktionierende Koexistenz.
 

Einsatz von Gentechnik

Über die Auswirkungen von gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln auf die menschliche Gesundheit gibt es bisher noch keine Langzeitstudien, die deren Unbedenklichkeit wissenschaftlich bestätigen. So führt beispielsweise das Verfüttern von gentechnisch verändertem Mais bei Mäusen über mehrere Generationen zu Störungen der Fruchtbarkeit. Trotz dieses Beweises der Schädlichkeit werden gen-modifizierte Organismen in großem Stil weltweit angebaut und verfüttert. Begründung: Tierversuche wären nicht auf den Menschen übertragbar. Welche fatalen Folgen die Gentechnik für die Umwelt haben kann, ist momentan noch nicht abschätzbar.

 

Bewusste Ernährung als Basis für Gesundheit

Unsere Gesundheit ist nicht nur von uns selbst, sondern auch von einer Vielzahl äußerer Bedingungen abhängig. Eine zentrale Rolle spielt dabei unsere Ernährung sowie verschiedene Umweltfaktoren wie zum Beispiel sauberes Wasser, reine Luft, ein optimales Klima sowie eine intakte Tier- und Pflanzenwelt.

 

Bio-Landwirtschaft und Gesundheit

Die biologische Landwirtschaft sowie die Verarbeitung biologischer Lebensmittel sind weltweit geregelt. Die gesetzlichen Bestimmungen dafür innerhalb der EU sind in der Verordnung EU-VO 834/2007 verankert. Darüber hinaus verpflichten sich Biobäuerinnen und Biobauern, die Mitglieder bei verschiedenen Bioverbänden wie z.B. BIO AUSTRIA in Österreich sind, zum Einhalten noch strengerer Richtlinien.

 

Weniger gesundheitsschädliche Rückstände in Bio-Lebensmitteln

Sowohl chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel als auch leichtlösliche mineralische Düngemittel und die Gentechnik kommen in der Bio-Landwirtschaft nicht zum Einsatz.

Das bedeutet:

  • Keine bzw. geringe Rückstände1 von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln in Bio-Produkten. Ärzte raten im Sinne einer schadstoffarmen Ernährung besonders bei Babys und Kleinkindern zur Verwendung von Bio-Lebensmitteln.
  • Deutlich weniger Nitratrückstände in biologischem Gemüse bei Vergleichsproben mit konventionellen Lebensmitteln.
  • Bio-Lebensmittel sind gentechnik-frei. Entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen dürfen die maximalen Rückstandsgrenzwerte von 0,9% bzw. bei BIO AUSTRIA-Ware 0,1% nicht überschreiten werden.

 

Der weitest gehende Verzicht auf künstliche Zusatzstoffe ist in der Verarbeitung von Bio-Lebensmitteln Standard. Das bedeutet:

Kaum Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe, künstliche Aromen, Farbstoffe und künstliche Süßungsmittel.

 

 

 

Mehr natürliche Inhaltsstoffe in Bio-Lebensmitteln

Zu den natürlichen Inhaltsstoffen in Lebensmitteln zählen neben Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen auch die sekundären Pflanzenstoffe. Ihre Wirkungen auf unseren Organismus sind unverzichtbar für unsere Gesundheit.

Mehr sekundäre Pflanzenstoffe2

Sekundäre Pflanzenstoffe stärken unser Immunsystem und schützen vor Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Die niedrigere Stickstoffdüngung3 im Bio-Landbau und die daraus resultierende längere Ausreifung der Pflanzen sowie das Verbot des Einsatzes von chemisch-synthetischen Pestiziden sind die Ursachen des höheren Anteils an sekundären Pflanzenstoffen.

Bio-Lebensmittel enthalten bis zu 50% mehr sekundäre Pflanzenstoffe mit gesundheitsförderlicher Wirkung im Vergleich zu konventionellen Nahrungsmitteln.

 

Höherer Vitamin- und Mineralstoffgehalt und mehr lebensnotwendige Aminosäuren

Da unser Organismus Vitamine und manche Aminosäuren nicht selbst herstellen kann, ist deren Zufuhr durch die Nahrung von besonderer Bedeutung.

Der Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und schnelllösliche mineralische Dünger in der Bio-Landwirtschaft wirkt sich positiv auf den Vitamin- und Mineralstoffgehalt von Obst und Gemüse aus.

Bio-Lebensmittel enthalten bis zu 30% mehr Vitamin C als konventionelles Obst und Gemüse.

Bio-Lebensmittel enthalten wegen ihres höheren Trockensubstanzgehaltes in der gleichen Menge Frischware mehr Mineralstoffe und Spurenelemente als herkömmliche Nahrungsmittel.

Bio-Weizen und Bio-Hülsenfrüchte enthalten bis zu 15% mehr lebenswichtige Aminosäuren.

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1 Rückstände chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel, die gelegentlich in geringen Spuren in Bio-Produkten nachgewiesen werden, stammen aus Wind-Verfrachtungen von konventionell bewirtschafteten Flächen.

2 Sekundäre Pflanzenstoffe: Wesentliche Inhaltsstoffe in Pflanzen schützen diese vor Krankheiten und Schädlingsbefall und regulieren deren Wachstum. Es gibt mindestens 30.000 verschiedene Wirkstoffe in Pflanzen.

3 In der Bio-Landwirtschaft sind chemisch-synthetische Düngemittel nicht erlaubt. Die Stickstoffdüngung erfolgt ausschließlich mit organischen Düngern.

 

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